Chrotta-Instrumente
Streichinstrumente mit Chrottasteg
Die Chrotta war ursprünglich ein keltisches Saiteninstrument "Crwth", seit dem 6. Jh. als Zupfinstrument bekannt, seit dem 10. Jh. als Streichinstrument in Gebrauch. Sie hat einen erdigen, weichen, "aus dem Innern" kommenden Klang, einen milden Ton, der auf die Zuhörenden wohltuend und beruhigend wirkt.
Menschen, die keine Erfahrungen im Umgang mit Streichinstrumenten haben, wundern sich über die leichte Ansprache, die die Tonerzeugung wesentlich vereinfacht.
Ihre Besonderheiten sind durch die ungewöhnliche Bauweise bedingt: sie hat keinen Stimmstock zwischen Decke und Boden eingeklemmt wie Geigen und Gamben, sondern ihr Steg steht mit einem Fuß auf der Decke und mit dem anderen durch ein Schallloch hindurch am Boden, so dass beide Membranen (Decke und Boden) gleich stark zum Schwingen gebracht werden.
Im Folgenden finden Sie diese Chrotta-Instrumente:
Bordunfideln
Kleine Bordunfidel "Zwerg"
3 Saiten und ein lachendes Zwergengesicht:
für Kinder ab drei Jahren
3 Saiten d-a-d'
Mensur ca. 45 cm
Ahorn, Esche, Tonfichte
fertiges Instrument ab 338 €
Bordunfidel (Therapie-Chrotta)
Birnenform
3 Saiten d-a-d'
Mensur ca. 49 cm
Ahorn, Esche, Tonfichte
fertiges Instrument ab 438 €
Chrotta
in der Form der mittelalterlichen "Vièle" bzw. der "Brescia Gambe" aus dem 16. Jh.
Bordunstab
konischer Resonazkörper mit gewölbter Klangdecke
4 Saiten D-A-d-a
Länge ca. 102 cm
Kirsche, Esche oder Erle
Griffbrett und Saitenhalter aus Pflaume oder Apfel
Breite ca. 22-28 cm
mit großer Resonanz und vollem Ton
im Selbstbaukurs ab 290 €
fertiges Instrument ab 390 €
(alle Preise zzgl. MwSt.)











